24.08.2013 | Laboe

Der Samstag war unser zweiter Tag in Laboe.
Doch obwohl es nicht alle am Freitagabend zeitig ins Bett schafften ging es Samstag schon wieder früh zur Sache.
Um 10 Uhr begannen wir den Tag mit einer gemeinsamen Probe.
Im Anschluss ging es in Anzügen auf die Promenade der Laboer Küste. Hier war zum einen ein Fotoshooting angesetzt, da Laboe mit seinem Hafen und seiner Küste wunderschöne Motive für Fotos hat. Wie vielleicht manchem Betrachter unserer Plakate und Programme bei einem genaueren Blick aufgefallen sein könnte ist die Besetzung nicht mehr genau die gleiche wie vor 2 Jahren und so ein bisschen verändert haben wir uns ja auch alle…
So ging es bei blauem Himmel und Sonne in den Kern des Kurortes, wo wir einige fragende Blicke bekamen, ja sogar für Missionare / Mormonen gehalten wurden.
Ganz unbeirrt davon hatten wir ein gutes Shooting. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Fotografen Jonas Golde und Sebastian Lay (Sänger des befreundeten Ensembles Canta d‘elysio), an Eckhard Broxtermann, welcher vor Ort für uns fleißig managte und für uns unter anderem ein Boot klar machte und an alle Leute, die uns nicht ins Bild gelaufen sind ;-)
Aber Eckhard hatte für uns gleich noch eine Promotionmöglichkeit mit organisiert und so sangen wir Jungs von fiat vox zur Mittagszeit in der „Konzertmuschel“ an der Promenade um so den Spaziergänger eine Kostprobe zu geben, was es zum zweiten Konzert in der Anker-Gottes-Kirche am Abend zu hören gäbe.
Nach vorerst getaner Arbeit gab es ein gemeinsames Mittagessen bei dem wir wieder einmal köstlichst beköstigt wurden.
Nach einer kurzen Pause mit Bettruhe konzertierten wir dann wieder in der Anker-Gottes-Kirche.
Das Haus war wieder gut gefüllt und so musizierten wir ein weiteres Konzert bei dem wir einen Trumpf ausspielen konnten, welchen wir Karl unserem musikalischen Leiter verdanken:
Unser Programm für diese Tournee war so breit und gut ausgewählt aufgestellt, dass wir bei dem zweiten Konzert ein deutlich zum ersten Abend abweichendes Konzertprogramm vortragen konnten, so dass die treuen Zuhörer die ein zweites Mal kamen genau so gespannt sein konnten, wie die Zuhörer die uns das erste Mal hörten.
Nach dem Konzert gab es ein leckeres Abendessen gemeinsam mit den Quartiereltern. Auch hier wurden wir wieder auf das Beste versorgt.
Und so klang der Abend bei netten Gesprächen und dem einen oder anderen Flensburger Pils aus.
Und hier zeigt sich wieder warum wir Laboe so schätzen und immer so dankbar sind hier sein zu dürfen: alle Anstrengungen eines solches Tages blendet man schnell aus, wenn man in einer so angenehmen Umgebung unter so gastfreundlichen Menschen ist!

23.08.2013 | Laboe

Zum Beginn unserer Sommertournee trafen wir uns am Neustädter Bahnhof morgens um halb 8. Obwohl die Augenringe tief hingen und das Verstauen der Reisetaschen nicht besonders motiviert vonstatten ging, freuten wir uns auf die kommenden Tage. Pünktlich um acht Uhr starteten wir die Motoren, stellten die Navis ein und drehten die Musik auf. Unser erstes Auswärtsspiel dieses Jahres galt es in Laboe zu bestreiten. Da wir schon zum dritten Mal nach Laboe fuhren und die dortige Herzlichkeit und Gastfreundschaft nicht erwarten konnten, kamen wir schnell und pünktlich an der Anker-Gottes-Kirche an. Dort wurden wir wie erwartet sehr freundlich von Eckhard Broxtermann, dem Kantor der Anker-Gottes-Kirche, empfangen. Es gab ein Mittagessen und eine kleine Ansingprobe. Danach blickten wir bei der Quartierverteilung in bekannte Gesichter und bezogen die Quartiere. Zu unserem Glück spielte das Wetter wunderbar mit, sodass wir den Nachmittag in den Quartieren genießen konnten und ausgeruht zum Konzert erschienen. Dieses wurde von der Laboeer Konzertgemeinde sehr gut aufgenommen, was uns für die nächsten Konzerte den passenden Rückenwind gab. Im Vergleich zu den letzten Jahren hat sich unser Konzertprogramm auch in diesem Jahr erweitert, sodass wir eine große Palette an alten und neuen Stücken aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen anbieten können. Dies gibt den Zuhörern die Möglichkeit, auch ihnen noch unbekannte Werke zu hören und ist gleichzeitig für uns schön, da sich die Stücke nicht absingen.
Nach einem Abendessen und einem oder zwei Gläsern Bier zog es die meisten von uns in die Betten. Für Vier von uns hieß es, vor dem zu-Bett-Gehen zu den Klängen von DJ Garry, dem besten DJ von Kiel, auf der Feier eines 40. Geburtstags bis spät in die Nacht zu tanzen.

Termine für 2013

Liebe Freunde, jetzt gibt es wieder etwas Neues von uns. Unter der Rubrik Konzerte könnt ihr die nächsten Konzerttermine einsehen. Für alle aus der Umgebung Dresdens gibt es schon am 16. Juni in Radebeul Gelegenheit, uns zu hören. Dort werden wir einen Streifzug durch unser gesamtes Repertoire der letzten Jahre wagen – zu hören sind Motetten und romantische Männerchorlieder – bevor wir uns dann ab dem Konzert in Dresden und der kleinen Tournee im Anschluss wieder mit neuen Stücken, v.a. neuen Arrangements aus Jazz/Rock/Pop zu Wort, bzw. Ton melden.

Neue Stücke

Auf unserer diesjährigen Reise durch Deutschland präsentierten wir uns mit neuen Stücken in unserem Repertoire. Für alle, die noch nicht zu einem Konzert kommen konnten und für die, die nicht genug haben können, haben wir einige neue Lieder mitgeschnitten und jetzt hier hochgeladen. Wir wünschen viel Spaß beim Reinhören!

Gottfried August Homilius – Domine, ad adiuvandum me (Live)

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Kurt Lissmann – Aus der Traube in die Tonne (Live)

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Maximilian Sieghardt (Arr.) – What a wonderful world (Live)

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10.09.2012 | Detmold

Auf zur letzten Station unserer kleinen aber feinen Tournee: Wie schon am Anfang in Laboe sind wir in Detmold nicht das erste Mal. Zunächst gibt es auf der Fahrt nach Detmold gute Lektüre: Die Kritik vom Wildeshausener Konzert ist zu lesen. Wenn man von „homogenem Gesamtklang“, „piekfeiner Intonation“ und guten solistischen Qualitäten ebenso liest wie von stilsicherer Stimmgebung, bricht man doch doppelt gerne zum nächsten Konzert auf. In Detmold werden gleich rasch die Quartiere verteilt und jeder geht seiner Wege, bevor wir uns nachmittags zur Probe treffen. Die neue Halbkreisaufstellung fordert mehr Platz in die Tiefe des Altarraums als unsere alte zweireihige „gerade“ Aufstellung. Kein Problem für eine Kirche, deren Beton-Altar auf Schienen verschiebbar ist. Vor dem letzten Konzert gibt es noch einen kleinen Fauxpas: Während wir bei der Tournee im letzten Jahr noch massenweise Programme übrig hatten, reichen sie heute Abend nicht. Doch immerhin heißt das auch: Die Kirche ist für ein Konzert am Montagabend sehr gut gefüllt. Wir nehmen noch einmal alle musikalischen Kräfte zusammen und es wird ein wunderbares Konzert. Der geistliche Teil verstreicht eher meditativ ohne Zwischenapplaus, danach wird es heiterer und am Schluss stehen natürlich Evergreens wie „O happy day“. Außerdem haben wir – wohl gemerkt zufällig – eine Zugabe dabei, die zu einer leicht afrikanisch angehauchten Bilderausstellung in der Kirche passt: „In the jungle“. Danach begeben wir uns alle fertig und froh in eine kleine Schänke in Detmold, die um diese späte Tageszeit noch geöffnet ist und lassen den Abend und die Tournee gesellig ausklingen. Und obwohl – oder gerade weil – am Nebentisch ein paar Gesangsstudenten sitzen, stimmen wir natürlich auch noch ein paar Lieder an. Unsere Tournee ist beendet, nun wartet nur noch ein etwas längerer Nach-Hause-Weg auf uns. Dass einige von uns morgen in eine Vollsperrung auf der A2 geraten werden und erst spät nachts statt nachmittags in Dresden sein werden, wissen wir Gott sei Dank noch nicht und so endet der Abend fröhlich und spät…

09.09.2012 | Delmenhorst

Am heutigen Tage konnten wir erst einmal wieder ausschlafen, da das nächste Konzert wieder nur wenige Kilometer entfernt war.
Einige von uns machten sich auch schon am Vormittag auf, um Steingräber und Steine zu besichtigen.
Am späten Mittag trafen wir uns und fuhren zusammen nach Delmenhorst. Dort probten wir erst einmal in der Kirche „Zu den zwölf Aposteln“. Nach der Probe blieb noch Zeit um zusammen Kaffee zu trinken, Skat zu spielen und den Kirchenturm zu besteigen und den Blick zu genießen (da das Wetter perfekt war konnte man sogar bis in das ca. 10 km entfernte Bremen sehen). Das Konzert lief wieder einmal sehr gut und so ließ das Publikum schon am Ende des Konzertes verlauten, dass es ihnen so gut gefallen hatte, dass man sich über ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen würde.
Nach dem Konzert fand noch ein Umtrunk statt, so dass die Gesprächsmöglichkeit zwischen Publikum und Ensemble bestand. Nach dem Abendessen hieß es schon wieder Abschied nehmen von Delmenhorst, da wir wieder zurück nach Wildeshausen in die Privatquartiere fuhren.
Den Abend ließen alle in Ruhe ausklingen, da es am nächsten Morgen schon wieder nach Detmold gehen sollte.
Vielen Dank an der Stelle noch an die Gasteltern in Wildeshausen, welche uns zwei Nächte beherbergten und versorgten.

08.09.2012 | Wildeshausen

Wie fast immer, wenn man in Schleswig-Holstein unterwegs ist und langsam wieder gen Süden will: Irgendwann kommt man, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, auch am Elbetunnel in Hamburg vorbei. Beziehungsweise eben nicht vorbei sondern hindurch. Die Horrorvisionen, die manch einer davon hat – verkehrstechnisch – müssen sich aber nicht immer bestätigen. Wir kamen insgesamt gut durch und waren (fast) alle pünktlich in Wildeshausen. Schon von weitem greift der geübte Blick eines Kruzianers, der neun Jahre lange alle möglichen Typen von Kirchenbauten in Deutschland „besungen“ hat: Die Kirche eignet sich hervorragend zum Singen. Und was soll man sagen: Der erste Blick hinein bestätigte es. Der Kantor Ralf Grössler empfing uns bereits freundlich und gab uns gleich einen heißen Tipp: Gregorianik, Renaissance und ähnliches singt man am besten von ganz vorne, vom Hochaltar, für den Rest kann man dann näher ans Publikum treten. Gesagt getan, doch bevor wir das ausprobieren konnten, gab es die Quartierverteilung und Mittagessen. Der Nachmittag wurde individuell verbracht, ob Mittagsruhe, Kulturprogramm oder Orgelüben in der Kirche… Abends vor dem Konzert wartete die Stell- und Akustikprobe auf uns und tatsächlich: Mendelssohns Vespergesang (der gregorianische Melodien mit romantischen Harmonien auf unheimlich reizvolle Art und Weise verbindet, wie es eben nur Mendelssohn kann) und die zwei Stücke vom englischen Renaissance-Meister Thomas Tallis („Hear the voice and prayer“ und „If ye love me“) klangen vom Hochaltar aus bezaubernd, was auch das Publikum mehrheitlich bestätigte und hervorhob, das trotz kurzfristiger Planung und parallelen Veranstaltungen zahlreich erschienen war. Eine besondere Herausforderung für uns war dieses Mal der „dritte Teil“ des Programms – der moderne. Denn der örtliche Kantor ist bekannt für seine Gospelchorarbeit und seine populären selbst komponierten Oratorienaufführungen. Doch auch das gelang gut und Sänger und Publikum verließen gleichermaßen begeistert die akustisch wie optisch wunderbare Wildeshausener Kirche – Da kommt man gelegentlich gerne wieder! (P.S.: Ein besonders großer Dank gilt dieses Mal den Quartiereltern, die uns sogar gleich zwei Nächte liebevoll aufnahmen!)

07.09.2012 | Gettorf

Nach dem gelungenen Auftakt in Laboe sollte es heute nach Gettorf gehen, welches auch nahe Kiel liegt. Da wir nur eine sehr kurze Autofahrt hatten, war bis Mittag den Sängern die Möglichkeiten gegeben auszuschlafen oder noch etwas Sightseeing in Laboe zu betreiben.
So machten sich einzelne aus dem Ensemble auf, um das U-Boot 995 des Typs VII C zu besichtigen und noch eine kleine Runde am Strand zu drehen, solange es nicht regnete.
Nach einem spontanen Mittagessen in Laboe hieß es Abschied nehmen von den Gastgebern.
Hier gilt es nochmal ein großes Dankeschön zu sagen, da in Laboe nun zum zweiten Mal alles perfekt war und wir uns sofort wieder sehr willkommen gefühlt haben. Es gab schon erste Gespräche und wir hoffen doch sehr auf ein Wiedersehen!

Am späten Mittag kamen wir dann nach Gettorf. Nachdem nun alle in die Quartiere verteilt wurden waren, gab es für alle eine Pause zum Ausruhen, bevor wir uns in der Kirche St. Jürgen trafen. Der recht imposante Kirchturm war von ferne schon zu erahnen, aber leider nicht genauer zu erkennen, da hier Bauarbeiten aktuell laufen. Die Kirche half uns besonders durch eine sehr stimmige Akkustik.

Das Konzert verlief gut. Leider sangen wir vor einem kleineren Publikum, welches dadurch auffiel, da wir am Vortag ein ausverkauftes Haus hatten. Im Konzert erklangen diesmal auch Stücke, welche neu im Repertoire waren und in Laboe noch nicht gesungen wurden, welches die Spannung erhöhte. Auch hatten wir diesmal Orgelpausen, sodass wieder kleine geistlichen Konzerte und Orgelwerke zu hören waren. Der tosende Schlussapplaus gab uns das Gefühl unsere Zuschauer glückliche gemacht zu haben. Den Abend ließen alle im Privatquartier ausklingen.

06.09.2012 | Laboe

Musiker müsste man sein: Den ganzen Tag lang nur das tun, was einem Spaß macht: Singen, singen, singen. Wenn man dafür allerdings mittags in Laboe (Nähe Kiel) sein will und in Dresden startet, dann muss man unter Umständen auch mal 4:30 Uhr aufstehen und das nach zwei intensiven Probentagen und nur einem freien Tag zum Entspannen und Packen. Doch das war bald vergessen, denn als wir heute starteten wussten wir bereits genau, wo es hingeht: In Laboe waren wir bereits im letzten Jahr. Und bei unserer ersten Tournee fühlten wir uns dort so gut aufgehoben und hatten so ein tolles Konzert, dass es fast wie ein selbstverständliches „Nach-Hause-Kommen“ war dieses Jahr. Schon allein deshalb, weil es gleich zu Beginn ein wunderbares Essen gab, unter anderem mit selbst geräucherter Forelle. Die Kirche war uns natürlich schon bekannt, aber die Probe trotzdem äußerst intensiv, denn: Das erste Konzert auf der Tournee mit dem neuen Programm mit einigen bekannten, aber vielen neuen Stücken stand an. Danach ging es zu den netten Quartiereltern und drei von uns sollten wieder auf dem Boot übernachten – auch das kannten wir schon vom letzten Jahr. Um 20 Uhr stand das Konzert an, alle in froher Erwartung. Und bald war klar: Die neuen Stücke laufen und kommen an. UND: Unsere neue Aufstellung wirkte auch Wunder. Wir probierten eine Halbkreisaufstellung aus, nicht nach Stimmgruppen geordnet, sondern völlig durcheinander. So konnten wir besser aufeinander hören und wir konnten die „4 Dimensionen des Singens“ ausprobieren: Wir konnten nicht nur die Noten, den Dirigenten (der diesen Jahr selbst mitsang) und das Publikum, sondern auch uns gegenseitig sehen und so besonders „gut harmonieren“ und Stimmung machen. Auch das Publikum war gut drauf und in der Pause konnten wir vielen Interessierten unseren ganzen aktuellen Stolz präsentieren: Unsere druckfrischen Visitenkarten. Für das gute Essen konnten wir uns auch gleich bedanken, denn am Ende des zweiten Programmteils kam: „Die launige Forelle“ nach Schubert in verschiedenen Variationen. Und im dritten Teil kamen die neuen Arrangements unseres „Haus- und Hofarrangeurs“ Max natürlich wieder besonders gut an, aber auch eines unserer größten Markenzeichen: „O happy day“ (ebenfalls von Max) – und es war ein fröhlicher Tag, der seinen Abschluss im gemeinsamen Abendbrot fand, auch hier wieder mit dem bereits bekannten „Chili con carne“ – sehr gut „wie immer“ (also wie letztes Jahr). Laboe – da kommt man doch gerne („immer“) wieder!